Antiquitäten - Antik

 

Der Begriff Antiquitäten wird heute sehr oft missbräuchlich verwendet. Ist etwas alt, wird es häufig als antik bezeichnet. Generell sollte der Gegenstand, den man als Antiquität bezeichnet, das Alter von hundert Jahren überschritten haben. Diese alten Gegenstände müssen zudem sammelnswürdig sein; es muss eine Nachfrage bestehen.

 

Eine hohe Nachfrage, kombiniert mit einem niedrigen Angebot, ergibt dann entsprechend hohe Preise. Zu- und Abschläge ergeben sich durch den jeweiligen Erhaltungszustand des Objekts. In der Regel gilt: je älter desto wertvoller, da vieles über die Jahre verloren gegangen ist und sich die ursprünglich hergestellte Stückzahl verringert hat. 

 

Ein recht zuverlässiges Instrument für den jeweiligen  Wert der Antiquität sind Antiquitätenauktionen mit ihren Auktionskatalogen. Ein renommiertes Auktionshaus ist oftmals Garant für die Echtheit des Objektes. Bei Dingen mit Wert wird leider auch des Öfteren kopiert. Hier kann nur das geschulte Auge des Fachmanns diese Fälschungen entlarven. Bei sehr teuren Antiquitäten, empfiehlt sich die Anfertigung einer Expertise durch einen Experten auf dem jeweiligen Sammelgebiet.

 

Bekannte sammelnswürdige Antiquitäten sind zum Beispiel Möbel, Porzellan und Bilder. Diese Antiquitäten sind in allen Preissegmenten zu erhalten, je nach Alter, Zustand oder Hersteller. Leider ist ein Großteil dieses Marktes nicht unbedingt preisstabil, vieles unterliegt dem Geschmack der Zeit. So wurden Möbel aus dem 19. Jahrhundert vor 30 Jahren erheblich höher bewertet als heute. Antiquitäten als Kapitalanlage sind also mit gewissen Risiken behaftet. Fundgruben für Antiquitäten sind vor allem die Auktionshäuser oder auch mancher größere Flohmarkt. Einige Schätze finden sich zudem auch noch bei privaten Verkäufen aus Kellern und von Dachböden.